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Artikel der Marke Greuter Audio

Highend - Pedale aus der Schweiz. Nicht günstig, aber wirklich jeden Euro wert. 

GREUTER AUDIO – HANDGEMACHTE EFFEKTPEDALE

In einer kleinen Werkstatt entwickelt und baut der Zürcher Musiker und Gitarrenkenner Sascha Greuter Effekte und Mikrofone – handgemacht, individuell abgestimmt, versehen mit ausgewählten Komponenten und einmalig in der Schweiz. Nach einer Zeit des Experimentierens und einer Vielzahl an Prototypen sind die ersten Greuter-Produkte nun komplett ausgereift und stehen zum Kauf bereit. Ein Muss für Gitarrenliebhaber und andere Audiophile.

Greuter Audio – Eine Herzensangelegenheit

Sascha Greuter war ein Kind, das den Sachen gerne auf den Grund ging. So zerlegte er auch das brandneue Autoradio des Vaters auf der Suche nach den kleinen Musikern im Innern kurzerhand in seine Einzelteile. Trotz der väterlichen Verstimmung war die Entdeckung des faszinierenden Innenlebens aus farbigen Klötzchen und grünen «Wiesen» der Startpunkt eines bis heute andauernden Streifzugs durch die Welt elektronischer Schaltungen.

Auch als Teenager war Greuter der Typ in der Band, der die defekten Geräte reparierte. Über seine Liebe zur Musik – und vor allem zur Gitarre – kam er 2001 als Gitarrentechniker und –bauer zum Gitarren Total, einem der profiliertesten Gitarrenläden Zürichs. Nach mehreren Jahren in der Werkstatt und einem Wechsel in die Einkaufs- und Verkaufsabteilung entwickelte er sich über das Testen von Tausenden von Gitarren, Pedalen und Verstärkern zunehmend zu einem Spezialisten für Effekte – stets auf der Suche nach dem bestmöglichen Klang und der perfekten Einstellung.

Vor dem Hintergrund eines beschränkten Musikerbudgets und teurem professionellem Aufnahme-Equipment begann Greuter, billige Massenprodukte zu modifizieren und eigene Mikrofone zu bauen. Ermutigt durch die erstaunlichen Resultate machte er sich mehr und mehr mit der Materie vertraut, entwickelte und verfeinerte seine Kreationen stets weiter – und fasste schliesslich den Entschluss, komplett auf diese Karte zu setzen und sich eine kleine Manufaktur einzurichten. Greuter Audio war geboren.

Produkte von Greuter Audio – Eine Frage der Klangästhetik

Für Greuter war die Erkenntnis ausschlaggebend, dass der Klang eines Gerätes nur bedingt mit der Qualität der verwendeten Komponenten zusammenhängt. Als wesentlicher Faktor erwies sich vielmehr die individuelle Justierung der jeweiligen Bauteile. «Über die Jahre stellte ich fest, dass selbst bei teuren Markengeräten erhebliche Qualitätsschwankungen auftreten können. Sobald etwas im grösseren Massstab produziert wird, fehlt meistens die Zeit, jedes Gerät einzeln abzustimmen. Dadurch wird das volle Potential eines Effektgerätes oft nicht ausgeschöpft.» Diesem Umstand trägt Greuter Rechnung, indem er jedes seiner Geräte einzeln einstellt.

Aber auch bei den verwendeten Komponenten macht er keine Kompromisse: «Die elektronischen Bauteile für meine Schaltungen suche ich mir auf der ganzen Welt zusammen – seien es NOS-Germanium-Transistoren aus Europa oder handgewickelte Induktionsspulen aus Israel.» Für ein Maximum an Tonqualität verwendet Greuter oft sehr spezifische Komponente: «Will man nicht nur einen bestimmten Sound, sondern auch die bestmögliche Dynamik und Sensitivität erreichen, kommt der Prüfung und Auswahl der idealen Teile grosse Bedeutung zu.» Das Aufspüren dieser Bauteile sei oft nicht ganz einfach, da sie teilweise gar nicht mehr produziert würden. Aber: «Die Jagd nach diesen kleinen «Relikten» ist zwar zeitaufwendig, macht aber auch grossen Spass.»

Im Unterschied zu ausländischen Firmen im «Boutique»-Bereich, die sich betreffend Soundästhetik ebenfalls die «klassischen» Meilensteine der Musikgeschichte zum Vorbild nehmen, sieht sich Greuter hier in einem Zwischenbereich. «Viele Hersteller von «Boutique»-Geräten beschränken sich darauf, bewährte Konzepte und Schaltungen 1 zu 1 zu replizieren. Auch ich orientiere mich in Bezug auf den angestrebten Sound an den grossen Vorbildern, verwende sie aber primär als Inspirationsquelle. In dem Sinne entsprechen meine Geräte eher einer Interpretation als einer Kopie.»